Umfrageergebnisse: Frauengesundheit und Wohlbefinden im Wandel

Umfrage-Analyse – fem health space

fem health space · Umfrage-Ergebnisse 2026

Frauengesundheit & Wohlbefinden im Wandel

117 Frauen haben gesprochen · Mai 2026 · femhealthspace.com

Teilnehmerinnen

117

Ausgefüllte Antworten

Haben Beschwerden

79%

92 von 116

Wohlbefinden Ø

3.6/5

Skala 1–5

Fühlen sich gehört

3.0/5

Beim Gesundheitspersonal

Hohe Eigeninitiative

79%

Wählen Werte 4–6 von 6

Auf einen Blick

Was uns 117 Frauen gesagt haben

Wer hat teilgenommen: 117 Frauen, Schwerpunkt 40–44 Jahre, mehrheitlich verheiratet und berufstätig – eine Zielgruppe, die viel leistet und wenig Zeit für sich selbst hat.

Gesundheitslage: 79 % haben aktuelle oder chronische Beschwerden, 48 % davon bereits seit über 3 Jahren. Die drei häufigsten Themen – Psychische Gesundheit, Verdauung und Chronische Müdigkeit – sind eng miteinander verbunden und weisen auf die Darm-Hirn-Achse hin.

Das Systemversagen: Nur 30 % fühlen sich beim Gesundheitspersonal wirklich gut betreut. Bei 61 % wird nur „teilweise“ nach einer Ursache gesucht. Der Wunsch nach echtem Zuhören und ganzheitlichem Denken ist riesig – und wird zu selten erfüllt.

Eigenverantwortung kommt zuerst: 79 % wenden sich zuerst der Selbsthilfe oder Eigenrecherche zu, bevor sie zur Ärztin gehen. Die eigene Intuition schlägt sogar die ärztliche Empfehlung als Entscheidungstreiber – diese Frauen wollen verstehen, nicht nur behandelt werden.

Was wirklich zählt: Verständlich und vertrauenswürdig schlägt alle anderen Formate (80 von 117). KI-Tools werden bereits von 32 Teilnehmerinnen genutzt – noch vor Social Media. Die Plattform der Zukunft ist keine Community, sondern eine kompetente, persönliche Stimme.

Abschnitt 1

Wer hat teilgenommen?

Altersverteilung

Schwerpunkt bei 40–44 Jahren (36 Personen, 31 %). Zweite große Gruppe: 50 + (25 Personen). Frauen unter 35 sind deutlich unterrepräsentiert.

Beziehungsstatus

Verheiratet (53) In Partnerschaft (43) Single (19)

82 % der Teilnehmerinnen sind in einer Partnerschaft oder verheiratet. Familie und Alltag prägen, wie viel Zeit und Energie für die eigene Gesundheit bleibt.

Kinder

Keine (39) 1 Kind (19) 2 Kinder (43) > 2 Kinder (14)

65 % haben Kinder, die Mehrheit mit 2 Kindern (37 %). Ein Lebenskontext mit hoher Belastung – und oft wenig Raum für die eigene Gesundheit.

Berufliche Situation

Teilzeit (43) Vollzeit (31) Selbständig (18) Auf Jobsuche (5) In Ausbildung (6) Elternzeit (2)

Teilzeit ist die größte Gruppe (37 %). Vollzeit und Selbständig zusammen 42 % – ein aktives, einkommensstarkes Publikum.

Abschnitt 2

Gesundheitsstatus

Q2 – Aktuelles Wohlbefinden (Skala 1–5)

1 – Sehr schlecht (2) 2 – Schlecht (10) 3 – Mittel (40) 4 – Gut (47) 5 – Sehr gut (16)

Ø 3.6 – aber 44 % bewerten ihr Wohlbefinden nur als mittelmäßig oder schlechter. Erhebliches Verbesserungspotenzial.

Q5 – Dauer der Beschwerden

< 3 Monate (5) 3–12 Monate (14) 1–3 Jahre (26) > 3 Jahre (45)

48 % leiden seit über 3 Jahren. Zusammen mit 1–3 Jahren: 79 % haben chronische oder lang anhaltende Beschwerden.

Q4 – Beschwerden nach Kategorie (Mehrfachauswahl, n = 92 mit Beschwerden)

Psychische Probleme und Verdauung/Darm teilen sich Platz 1 (je 36), gefolgt von Chronischer Müdigkeit (35) – ein Triangle, das auf die Darm-Hirn-Achse hinweist. Neu in den Ergebnissen: Autoimmunerkrankungen (14) und sexuelle Gesundheit (8) als eigenständige Kategorien.

Abschnitt 3

Erfahrung mit dem Gesundheitssystem

Q6 – Wie sehr fühlst du dich beim Gesundheitspersonal gesehen? (1–5)

1 – Gar nicht (3) 2 – Kaum (24) 3 – Mittel (37) 4 – Gut (22) 5 – Sehr gut (6)

Ø 3.0 – nur 24 % geben Werte 4–5. 23 % fühlen sich kaum oder gar nicht wahrgenommen. Die Mitte „mittelmäßig“ dominiert.

Q7 – Wurde nach einer Ursache gesucht?

Ja (23) Teilweise (56) Nein (13)

Nur 25 % berichten, dass klar nach einer Ursache gesucht wurde. 61 % nur „teilweise“ – der Wunsch nach echter Ursachenforschung ist ungedeckt.

Q8 – Hat sich dein Zustand verbessert? (n = 91)

Ja, deutlich (22) Ja, etwas (55) Nein, gar nicht (14)

85 % berichten einer Verbesserung – aber meist nur „etwas“ (60 %). Nur 24 % deutlich verbessert. Was am häufigsten half: Eigenrecherche, Bewegung, Ernährungsumstellung, ganzheitliche Ansätze.

Abschnitt 4

Informations- und Suchverhalten

Q10 – Bevorzugte Informationsquellen (Mehrfachauswahl)

Ärzte und Familie führen gleichauf (69 und 68). Bemerkenswert: KI-Tools bereits auf Platz 6 mit 32 Nennungen – vor Social Media und Podcasts. Eine technologieoffene, eigenständig suchende Zielgruppe.

Q11 – Bevorzugte Aufbereitung von Inhalten

Verständlich & vertrauenswürdig gewinnt klar (80, 68 %). Kurz & kompakt an zweiter Stelle (61). Wissenschaftlich fundiert auf Platz 3 (40) – relevant als Ergänzung.

Q12 – Erste Reaktion bei neuen Beschwerden

Abwarten und Selbsthilfe führen fast gleichauf (64 und 63), dann Online-Recherche (56). Nur 29 gehen direkt zur Ärztin – ausgeprägte Eigeninitiative.

Q13 – Was beeinflusst Gesundheitsentscheidungen am stärksten?

Eigene Intuition und Körpergefühl führen mit Abstand (77, 66 %). Ärztliche Empfehlungen folgen, dann Zeitaufwand und Alltagstauglichkeit – ein klares Signal für praktische, integrierbare Empfehlungen.

Abschnitt 5

Lebensstil-Selbsteinschätzung

Q14 – Ernährung

Sehr bewusst (24) Eher bewusst (64) Mal so, mal so (28)

Q15 – Sportfrequenz

Täglich / 3×+ (36) 1–2× / Woche (48) Selten (28) Kaum / gar nicht (4)

Q16 – Schlafqualität

Sehr gut (14) Gut – erholsam (54) Mittelmäßig (36) Schlecht (11) Sehr schlecht (1)

Q17 – Mentale Balance

Sehr stabil (13) Überwiegend stabil (57) Oft wechselhaft (37) Häufig belastet (8)

Lebensstil-Gesamtbild: 75 % essen bewusst bis sehr bewusst, 72 % treiben regelmäßig Sport. Aber 41 % schlafen nur mittelmäßig oder schlechter – und 38 % berichten von instabiler oder belasteter mentaler Balance.

Abschnitt 6

Motivation & Wunsch nach Unterstützung

Q18 – Was motiviert dich, dich mit deiner Gesundheit zu beschäftigen? (max. 3 Optionen)

Besseres Körpergefühl dominiert (101 von 117, 86 %). Schmerzfreiheit folgt mit 80 (68 %). Intrinsische, körperbezogene Motivation überwiegt klar gegenüber äußerlichen Faktoren wie Aussehen.

Q21 – Was ist dir bei idealer Gesundheitsunterstützung am wichtigsten? (max. 3 Optionen)

Fachwissen (63), persönliche Betreuung (61) und ganzheitlicher Ansatz (61) liegen gleichauf an der Spitze. Schnelle Termine und Leistbarkeit folgen dicht. Community-Austausch bildet das Schlusslicht (4) – diese Frauen suchen Kompetenz und Begleitung, keine Gruppe.

Q19 – Zahlungsbereitschaft pro Jahr

< 500 € (60) 500–1.000 € (23) > 1.000 € (6) Nicht leistbar (26)

76 % sind grundsätzlich zahlungsbereit. Mehrheit (52 %) bei < 500 €/Jahr – Leistbarkeit ist ein zentrales Anliegen.

Q20 – Bereitschaft zur Eigeninitiative (Skala 1–6)

1 – Sehr gering (1) 2 (8) 3 (14) 4 (23) 5 (36) 6 – Sehr hoch (33)

79 % geben Werte 4–6. Diese Frauen sind hochmotiviert und eigenverantwortlich – sie warten auf die richtigen Werkzeuge und Informationen.

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